VI. EKKI

Zur Gewerkschaftsfrage

Genossen, ich möchte heute zwei Fragen behandeln: Die Frage der internationalen Gewerkschaftseinheit und die Frage der Gewerkschaftstaktik in Italien.

Als auf dem V. Weltkongress ein neuer Vorschlag für unsere Gewerkschaftsstrategie, nämlich der Vorschlag der internationalen Gewerkschaftseinheit gemacht wurde, habe ich mich, wenn auch nicht so entschieden wie heute, dagegen ausgesprochen. Diese Frage war gerade erst aufgeworfen worden, und die verschiedenen Delegationen hatten nicht mehr die Zeit, die Probleme ernsthaft zu erörtern.

Ich behauptete damals, die Komintern habe die allgemeinen Losungen über das Verhältnis zwischen der ökonomischen und politischen Bewegung im internationalen Maßstab oft geändert.

Zur Zeit des II. Kongresses bestand die Profintern noch nicht, und man beabsichtigte damals, bestimmten linksgerichteten Gewerkschaftsorganisationen, die sich auf den Boden unserer Leitsätze gestellt hatten, die Möglichkeit zu geben, auf dem Kongress der KI durch eine Delegation vertreten zu sein. Ich wandte mich damals gegen diese Zulassung von Gewerkschaftsorganisationen auf einem Weltkongress politischer Parteien.

Auf dem III. Kongress der KI wurde die Frage anders behandelt; aus den euch bekannten Gründen wurde beschlossen, die Rote Gewerkschaftsinternationale (RGI) gegen das Amsterdamer Büro (Internationaler Gewerkschaftsbund – IGB) ins Leben zu rufen.

Auf dem V. Kongress wird ein anderer Standpunkt eingenommen. Zwar soll auf die RGI nicht verzichtet werden, doch wird die Verschmelzung der RGI mit der Amsterdamer Internationale vorgeschlagen.

Heute ist klar, dass es sich nicht einfach um eine Agitationsparole zwecks Eroberung der Massen und ihrer Einreihung in die RGI handelt, dass man also nicht nur ein Manöver zur Agitation bezweckt, sondern mehr als das. Das Ziel ist, eine internationale Gewerkschaftseinheit als dauerhafte Lösung der Beziehung zwischen Gewerkschaftsbewegung und politischer Bewegung des Weltproletariats zu schaffen.

Es wird zwar erklärt, es sei eine lange Vorbereitung notwendig, man könne nur unter bestimmten Bedingungen zur Einheit kommen, es sei notwendig, gewisse Garantien zu haben, bevor die Arbeit der Einheit in Angriff genommen werden könne; tatsächlich aber ist es ein neues System, mit dem man sich befasst. Es soll demnach die Kommunistische Internationale geben und eine internationale Gewerkschaftseinheit, worin wir eine von dem EKKI geleitete Fraktion haben werden, um schließlich in dieser internationalen Gewerkschaftseinheit die Führung übernehmen zu können. Aufgrund der scheinbar einfachen Argumente klang diese Lösung ganz folgerichtig: Wir sind gegen die Spaltung der Gewerkschaftsbewegung, denn selbst wenn sich die jeweilige nationale Zentrale in den Händen der Gelben befindet, haben wir in jedem Land eine einheitliche Gewerkschaftszentrale. Warum sollte dies nicht auch auf internationaler Ebene die beste Lösung sein?

Ich glaube, es fällt nicht schwer, darauf zu antworten. Worin liegt der Unterschied zwischen unserer Taktik auf nationaler bzw. internationaler Ebene? In einer sehr einfachen Tatsache.

Wenn wir für die Gewerkschaftseinheit auf nationaler Ebene arbeiten und uns dies gelingt, dann, weil es uns erlaubt, in die Gewerkschaften einzudringen, uns in ihnen zu verankern und breite Massen zu gewinnen. Wir verfolgen dabei das Ziel, eines Tages die Leitung der Gewerkschaften zu übernehmen, was im Kampf um die Macht ein sehr wichtiger Faktor für dessen Erfolg ist. Das ist in jeder Hinsicht von ungeheurer Bedeutung, denn so können wir in den Organisationen Fuß fassen, die sowohl im Kampf um die Machteroberung als auch danach eine große Rolle spielen werden. Unsere Einreihung in die Gewerkschaften, als Fraktionen, wird in der Periode des Endscheidungskampfes unbedingt das Ergebnis haben müssen, den zentralen Apparat in unsere Hände zu bekommen. Wenn die Massen in Bewegung geraten und der Kampf einen günstigen Verlauf nimmt, dann werden wir durch einen Kongress oder mit Hilfe anderer Mittel, einen Handstreich nicht ausgeschlossen, den gesamten Gewerkschaftsapparat übernehmen können; den Reformisten bleibt aber nur noch das Verteidigungsmittel der Unterstützung des bürgerlichen Staates.

Was nun die internationale Bewegung angeht, liegen die Dinge anders. Auf internationaler Ebene nimmt der Kampf um die Machteroberung, ebenso wie die Machtergreifung selbst, ganz andere Formen an. Dass wir in allen Ländern gleichzeitig den Endscheidungskampf aufnehmen werden, ist kaum vorstellbar. Das Proletariat kann die Macht nur etappenweise, Land für Land, erobern, d.h. der internationale zentrale Gewerkschaftsapparat wird nicht in unsere Hände fallen, die Sozialdemokraten würden ihn vor uns retten, indem sie ihn beim Vormarsch der Revolution in ein Land verlegen, das möglichst weit von dem der siegreichen Arbeiterrevolution entfernt liegt.

Darum muss den Arbeitern immer wieder gesagt werden, dass der IGB keine proletarische Massenorganisation ist, sondern ein Organ der Bourgeoisie, das mit dem Internationalen Arbeitsamt und dem Völkerbund eng verbunden ist, ein Organ, das vom Proletariat und seiner revolutionären Partei nicht erobert werden kann. Insofern denke ich, dass die frühere Parole „Moskau gegen Amsterdam“ zur Gewinnung der Massen viel tauglicher war.

Möglicherweise ist euch auch dieses Argument zu abstrakt; kommen wir also zu Argumenten, die sich auf die konkrete Lage beziehen. Welches sind die wichtigsten Tatsachen in der Gewerkschaftsbewegung? Welches sind unsere allgemeinen Perspektiven?

Dem Bericht des Genossen Losowski zufolge sind wir überzeugt, dass die Entwicklung der kapitalistischen Krise jetzt eine für uns günstige Lage schafft. Warum soll dann gerade in diesem Moment die Taktik geändert werden, eine Änderung, die einer pessimistischen Perspektive, einer pessimistischen Bilanz unserer selbständigen Gewerkschaftsbewegung entspricht?

Eine andere Tatsache ist die Bewegung im Fernen Osten. Im Bericht wird die große Bedeutung der Gewerkschaftsbewegung in China, die bereits eine Million Organisierte umfasst, hervorgehoben. Die Herausbildung einer Bewegung mit klar hervortretendem Klassencharakter in den Kolonialländern und unter den unterdrückten Völkern ist eine Sache von ungeheurer Bedeutung, ja sogar grundlegende Vorbedingung für unsere Taktik in der nationalen Frage. Denn so können wir sicher sein, dass es uns gelingt, die ungeheure Mehrheit der Gewerkschaftsbewegung in den Kolonialländern und in den Ländern des Orients für die RGI zu gewinnen. Ein weiteres Argument, das dafür spricht, die Zentrale der RGI neben der KI bestehen zu lassen, statt erstere aufzulösen.

Eine letzte Tatsache ist der Einfluss Amerikas, der in jeder Beziehung zunimmt, sowohl was die Abwehr des Kapitalismus gegen die revolutionären Kräfte, als auch was die Zunahme des bürgerlichen Einflusses auf die Arbeitermassen und die Verwirklichung der Klassenkollaboration betrifft. Ich glaube, diese Tatsache bestätigt meine Argumentation. Je mehr Einfluss der amerikanische Kapitalismus auf Europa hat, umso größer wird – wie Genosse Losowski richtig sagt – auch der Einfluss der amerikanischen Gewerkschaften in der Amsterdamer Internationale. Der Schwerpunkt verlagert sich immer weiter in Richtung der amerikanischen Gewerkschaften; meine oben gemachte Aussage, nach der das Zentrum der gelben Gewerkschafts-Internationale in dem Land errichtet werden wird, in dem Reaktion und Opportunismus am stärksten sind, erhält dadurch zusätzliches Gewicht.

Wenn wir keine pessimistische Perspektive haben, dürfen wir die Verschmelzung mit dem Amsterdamer Büro nicht zulassen, im Gegenteil, die Rote Gewerkschaftsinternationale muss bestehen bleiben, was breite Aktionen für die Erweiterung unseres Einflusses in den Massen überhaupt nicht ausschließt. Man kann und muss dem IGB und allen ihr angeschlossenen Organisationen Vorschläge zur Einheitsfront machen. Das Englisch-Russische Komitee muss seine bereits begonnene Tätigkeit fortsetzen, und zwar in Form eines Komitees für die Einheitsfront russischer und englischer Gewerkschaften, wobei auf den Anschluss von Gewerkschaften aus anderen Ländern hinzuarbeiten ist. Als Propaganda- und Agitationsmittel ist das außerordentlich wichtig, und es können auf diese Weise sehr gute Resultate erzielt werden; anderseits ist es notwendig, für die Entwicklung des Kampfes eine klare Perspektive zu haben. Für unsere Taktik in England ist außerordentlich wichtig, nicht unsere ganze Aufmerksamkeit und die des Proletariats nur durch die linke Gewerkschaftsbewegung in Anspruch nehmen zu lassen.

Nie darf die Kommunistische Partei Englands ignoriert werden, auch wenn sie heute nur eine kleine Partei ist; man muss festhalten, dass sie im Verlauf der gesellschaftlichen Krise in England und im Klassenkampf unbedingt die Führerin des Proletariats sein und den Generalstab der Revolution stellen wird.

Jetzt möchte ich einige Worte zur gewerkschaftlichen Tätigkeit unserer Partei sagen, worüber auf unserem III. Parteitag viel diskutiert worden ist.

In welcher Lage sich die Gewerkschaftsbewegung Italiens befindet, ist allgemein bekannt. Die faschistische Reaktion hat den alten Apparat der Klassengewerkschaften zerschlagen und versucht jetzt, ein Netz faschistischer Gewerkschaften aufzubauen. Der Faschismus hat zwei Versuche gemacht, die Sache für sich zu entscheiden. Das erste Mittel war, den freiwilligen Beitritt in die faschistischen Gewerkschaften, die den nicht-faschistischen entgegengestellt wurden, zu erreichen. Selbstverständlich wurden die faschistischen Gewerkschaften vom Staat weitgehend unterstützt, während die traditionellen Gewerkschaften der Willkür der Reaktion ausgesetzt waren. Trotzdem musste der Faschismus einsehen, dass seine Pläne misslangen. Er hat es nicht fertiggebracht, die Arbeitermassen unter seinen Einfluss zu bringen, wie es ihm mit den Bauern gelang, die unter dem faschistischen Terror viel direkter zu leiden hatten. Das Industrieproletariat ist zu konzentriert, als dass es so hätte unterdrückt werden können wie die Bauernbevölkerung auf dem Lande. Bei den Wahlen zu den inneren Kommissionen[1] z.B. gewannen fast immer, trotz aller Schwierigkeiten und Repressalien, die Klassenlisten. Der Faschismus musste das hinnehmen, und um dem abzuhelfen, hat er seine Gewerkschaftstaktik von Grund auf geändert. Infolge eines Sondergesetzes werden die faschistischen Gewerkschaften als einzige vom Staat anerkannt, jede Aktivität der Arbeiter wurde gesetzlich unterbunden und faktisch ein faschistisches Gewerkschaftsmonopol errichtet, indem die faschistischen Gewerkschaften einen Pakt mit den Arbeitgeberorganisationen abschlossen. Nach dem neuen Gesetz können nur die faschistischen Gewerkschaften mit den Unternehmern verhandeln, so dass es für die freien Gewerkschaften, obschon sie auf dem Papier vom Staat zugelassen sind, neben allen anderen Schwierigkeiten völlig unmöglich ist, irgendeine Tätigkeit zu entfalten.

In dieser zweiten Periode musste unsere Gewerkschaftstaktik einen anderen Weg einschlagen. Zuvor hatten wir ja noch die Möglichkeit, bei den Wahlen zu den inneren Kommissionen einen Kampf gegen die faschistischen Gewerkschaften im Namen der Klassengewerkschaften zu führen. So wurde die Einheitsfront dauerhaft realisiert; in den Betrieben, in denen sowohl die Klassenlisten als auch die faschistischen Listen auslagen, stimmte die Mehrheit der Arbeiter trotz des faschistischen Regimes für die Klassengewerkschaften. Aufgrund der neuen Verfügung sind die inneren Kommissionen aufgelöst worden, so dass es in den Betrieben keine legale Tätigkeit mehr gibt. Die Existenzberechtigung der freien Gewerkschaften wird zwar anerkannt, aber eben nur auf dem Papier, praktisch werden ihre Büros, ihre Bibliotheken usw. geschlossen.

Unsere Tätigkeit musste nun in die Betriebe verlegt werden, wo wir die Möglichkeit haben, in Kontakt mit den Arbeitermassen zu bleiben. Für unsere neue Taktik lagen zwei Vorschläge vor, die auf unserem Parteitag diskutiert wurden.

Die Zahl der gewerkschaftlich Organisierten sinkt von Tag zu Tag. Der größte Teil der Arbeiter ist unorganisiert, wir müssen jedoch versuchen, die gesamte Arbeiterschaft in Bewegung zu setzen, und zwar über die Tätigkeit in den Gewerkschaften; wir vertreten den Standpunkt, dass hierbei auf das Banner der freien Gewerkschaften, des Allgemeinen Arbeitsbundes nicht verzichtet werden darf. Unter dem Banner dieser Organisationen, die schon so oft die italienischen Arbeiter in den Kampf geführt haben, müssen wir arbeiten. Allerdings entfalten diese Organisationen zur Zeit fast gar keine Tätigkeit; was von ihnen übriggeblieben ist, befindet sich in Händen der Reformisten, die stets zu einem Kompromiss mit den Faschisten bereit sind. Wenn ein solcher Kompromiss noch nicht zustande gekommen ist, dann bloß deshalb, weil dem Faschismus nichts daran liegt.

Nichtsdestotrotz müssen wir stets im Auge behalten, dass, wenn das Proletariat wieder in den Kampf tritt, wenn die Arbeiterklasse wieder freier atmen kann, wir unter dem Banner der freien Gewerkschaften kämpfen müssen, gleich wie die Anlässe und Bedingungen des Kampfes dann sein mögen. Überlassen wir den Reformisten dieses Banner, wird es ihnen, sobald der Druck nachlässt, möglich sein, sich wieder aufzurichten und in den Arbeitermassen an Boden zu gewinnen; sie werden die legalen Büros ihrer Organisationen wieder öffnen und uns von den Massen fernzuhalten suchen. Das ist die Auffassung der Linken unserer Partei über die Arbeit, die jetzt auf gewerkschaftlichem Terrain zu tun ist. Wir haben vorgeschlagen, in jedem Betrieb Gewerkschaftsgruppen zu gründen. Die Gewerkschaften dürfen nicht eingehen, sie müssen der schwierigen Lage Widerstand entgegensetzen, denn in einiger Zeit werden sie wieder die ihnen entsprechende Rolle spielen können. Unserer Ansicht nach müssen also in jedem Betrieb geheime, die Arbeiter organisierende Komitees gegründet werden, die den Gewerkschaften angegliedert sein müssen, auch dann, wenn diese von Reformisten geleitet werden. Wenn wir dann wieder mehr Bewegungsspielraum haben, wird uns jedenfalls das Gerüst einer Massenorganisation mit, gegenüber den Sozialdemokraten, größerem Einfluss zur Verfügung stehen.

Die Betriebskomitees hätten auch die unorganisierten Massen einzubeziehen, dergestalt, dass bei jedem auf gewerkschaftlichen Boden ausgetragenen Konflikt zwischen Arbeitern und Unternehmern provisorische Agitationskomitees geschaffen würden, die die gesamte Betriebsbelegschaft zu erfassen hätten. Das ist unser Vorschlag. Unsere Zentrale indes hat eine andere Lösung gefunden. Es ist sehr schwer, diese Lösung klar zu definieren, denn in unserer Parteitagsdiskussion ist die Auffassung der Zentrale nicht ganz deutlich geworden. Sie ist, in Anbetracht des Widerstands, den sie auf dem Parteitag vorfand, abgeändert worden, und in dem Bericht des Genossen Ercoli und in den Thesen ist sie sehr zweideutig formuliert. Die ganze theoretische Linie unserer Zentrale zeigt, zu diesen Fragen eine Auffassung zu haben, die unserer Meinung nach weder marxistisch noch leninistisch ist. Ihrer Ansicht nach – auch wenn das nicht klar ausgesprochen wurde – muss eine neue Organisation, ein neues Gewerkschaftsnetz in den Betrieben geschaffen werden, die die alten vom Faschismus zerstörten Gewerkschaften, und sogar die noch bestehenden, ersetzen soll.

Auf dem III. Parteitag ist dieser Standpunkt auf energischen Widerstand gestoßen, und wir glauben, dass die Vertreter der Internationale auf dem Parteitag eher unseren Standpunkt teilten.

Die Gewerkschaftstaktik der Zentrale beschwört die Gefahr der Spaltung herauf. Worin besteht diese Taktik? In der Gründung von Agitationskomitees für die Gewerkschaftseinheit als permanente Organe mit einem eigenen Netz; erst war nur von Agitationskomitees die Rede, später, angesichts der heftigen Kritik an dieser Parole, wurde hinzugefügt: für die Gewerkschaftseinheit.

Wenn man ein Netz von permanenten Organen zu gründen beabsichtigt, das die gewerkschaftlich organisierten und unorganisierten Arbeiter umfasst, eine Organisation mit Orts- und Landesausschüssen, mit Kongressen usw., liefert man den Reformisten einen guten Vorwand, die Kommunisten aus dem Allgemeinen Gewerkschaftsbund auszuschließen. Uns droht die Gefahr, dann, wenn die Lage günstiger sein wird, außerhalb wichtiger Organisationen zu stehen, und statt dessen eine eigene, neue, von unserer Partei gegründete und nur eine Minderheit umfassende Organisation zu haben.

Es handelt sich hier nicht einfach um zwei nur unwesentlich differierende Losungen, sondern um eine grundlegende Frage für die Arbeit der Kommunistischen Partei Italiens, und hierauf wollen wir die Aufmerksamkeit der Internationale lenken.

Quelle:

Protokoll des VI. Plenums der Erweiterten Exekutive der KI, S. 407-412; Hamburg, 1926.

VI Esecutivo allargato dell’IC – Intervento nel debattito sul movimento sindacale.

 


[1] Eine spezifisch italienische, bereits vor dem I. Weltkrieg entstandenen Organisationsform, die betriebsratsähnliche Funktionen hatte. Dem Versuch der Ordinovisten, diese zu Fabrikräten auszubauen, widersetzte sich die Linke aus den bekannten Gründen: der Negation selbständigen politischen Handelns seitens der Gewerkschaften.